sl.jpgIn fünf Jahren soll das 3-D-Internet für Unternehmen so wichtig werden wie heute das normale Web-Sites. Meint das US-Marktforschungsunternehmen Forrester Research nach einem Bericht der Computerworld. Derzeit seien die Vorzüge der Kooperation über das Internet begrenzt. In einer virtuellen Welt könnten Leute ihren Namen, Position und Abteilung in einem Unternehmen mit ihrem Avatar verbinden, der dann Meetings besucht:

You can easily direct your avatar to express gestures and emotions … plus you can leave behind real-world unpleasantness such as the poor heat in your cubicle while your next door neighbor is burning or the loud guy talking the phone next to you. In meetings] you always know who is talking and who’s anxious to jump into conversation because they are waving their hand or jumping up and down in the corner of the room.

Die Uni Hamburg experimentiert seit kurzem mit einem virtuellen Campus auf den „Hamburg Islands“ in Second Life. Bin gespannt auf deren Erfahrungen.

Meine bisherigen Erfahrungen mit Avataren in Second Life fand ich eher ernüchternd. Second Life ist häufig leer, der virtuelle CeBIT-Stand, den ich letztes Jahr in SL besucht habe, fand bei nur ganz wenigen Besuchern Beachtung. Auch die Bildungsangebote dort waren eher abschreckend. Und das Versprechen, sich dort austauschen zu können, blieb uneingelöst.

Ich kann mir gut vorstellen, dass 3-D als Darstellungsform die Zukunft sein wird. Anstelle von Text und Bilder werden virtuelle Räume gestaltet, die sich an das richtige Leben anlehnen. Bei Unternehmen oder Hochschulen, die klar strukturierte Veranstaltungen mit guter Vorbereitung haben, erweitert 3-D die existierenden Möglichkeiten. Bis dahin muss es aber noch mehr Anbieter als nur Linden geben, die 3-D-Ideen und Designs entwickeln.

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