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Ein Webinar erfordert eine sorgfältige Vorbereitung. Dazu gehören die Wahl einer guten technischen Webinar-Plattform sowie eines geeigneten Headsets, einer Kombination von Kopfhörer mit Mikrofon. Für die Ausstattung muss man mit Kosten von etwa 100 EUR rechnen.

Bei der Auswahl sollte man herausfinden, welche Kriterien für die eigene Veranstaltungsplanung wichtig sind. Viele Unternehmen bieten kostenlose Demo-Zugänge, mit denen man den Funktionsumfang des Produktes im Detail erkunden kann. Mitglieder des Online-Businessnetzwerks XING können derzeit zwei verschiedene Webkonferenz-Anbieter direkt auf der XING-Plattform testen. Die Anwendungen (Applikationen) spreed und Netviewer können direkt über die XING-Homepage aufgerufen werden.

Für den Einstieg in die Webinar-Moderation muss man mit Investitionskosten von 100 bis 200 EUR für Headset und Webcam rechnen, vorausgesetzt Rechner und eine entsprechende Internet-Verbindung liegen vor. Die „Veranstaltungskosten“ für das einzelne Webinar variieren nach Anbieter, Teilnehmerzahl und Dauer der Veranstaltung. Auf die Kosten schlägt sich auch nieder, wenn eine Telefonkonferenz zugeschaltet wird oder ein Videobild des Moderators/der Moderatorin oder sogar der Teilnehmer mitübertragen werden. Günstige Einstiegsgebote gibt es ab etwa 20 EUR für 10 Teilnehmer, z.B. bei Spreed.

Nutzung über Internet-Browser

Auf dem Markt gibt es viele Software-Unternehmen, die ihre Produkte mit Stichwörtern wie Webinar, Web-Konferenz, Web-Meeting, Virtueller Klassenraum oder ähnlichem anbieten. Der Zugriff auf das Webinar und alle Funktionen erfolgt direkt über den Internet-Browser sowohl für die Teilnehmer als auch die Moderation. Die meisten Webkonferenz-Anbieter sind auf die heute gängigen Betriebssysteme wie für PC, Mac oder Linux-Rechner ausgerichtet. In Einzelfällen sind jedoch manche Produkte nicht in vollem Umfang für jedes Betriebssystems nutzbar, was dann dazu führt, dass etwa die Teilnehmer mit Mac-Rechnern dem Webinar folgen, der Moderator aber nur mit einem Windows-PC präsentieren kann. Gerade wenn man als Moderator die genaue Computerausstattung der Gruppe noch nicht kennt, empfiehlt sich hier besondere Aufmerksamkeit. Denn erfahrungsgemäß muss man bei zufällig zusammengesetzten Gruppen damit rechnen, dass einer von zehn Teilnehmern einen Mac-Rechner nutzt.

Für die Nutzung über den Internet-Browser muss eine ausreichende und stabile Internet-Verbindung mit mind. 250 Kbit/s Upload- (zum Internet) und 512 Kbit/s Download- (vom Internet) Geschwindigkeit vorliegen. Einige Unternehmen bieten einen Verbindungstest über die Homepage, mit der man die Qualität der eigenen Verbindung prüfen kann. Dieser Service wird dann auch den Teilnehmern bereitgestellt, die den Test mit einem Mausklick aufrufen können.

Die Anbieter unterscheiden sich zunächst in einem wesentlichen Aspekt: Entweder ist die Webinar-Software direkt über den Browser nutzbar, oder es muss vorher eine Software auf dem eigenen Rechner installiert werden. Bei manchen Anbietern muss auch für jede Sitzung eine Software auf dem Rechner der Teilnehmer installiert werden. Dies geschieht zwar meist recht bequem mit ein, zwei Klicks, wird aber von vielen Computernutzern nicht gerne gesehen. In manchen Unternehmen, die auf die Sicherheit ihres Computernetzwerks Wert legen, ist die Installation von nichtauthorisierter Software nicht zulässig oder nicht möglich. Die Teilnehmer müssen dann erst den Systemadministrator konsultieren, um sich die Zustimmung zur Nutzung der Webkonferenz-Software zu holen. Auch kann eine sogenannte Firewall im Unternehmen verhindern, dass größere Datenmengen übertragen werden. Für den Teilnehmer wird dann das Webinar nach Übertragung eines bestimmten Datenvolumens abgebrochen, auch hier ist der Gang zum Systemadministrator notwendig.

Die Preisgestaltung

In der Preisgestaltung finden sich auf dem Markt verschiedene Modelle. Beim „Pay-per-use-Modell“ wird die einzelne Buchung eines Webinars abgerechnet, eine dauerhafte Vertragsbindung gibt es nicht. Meist wird der Preis aus einer Kombination von Seminarzeit und Teilnehmerzahl ermittelt. Als Service bieten diese Unternehmen häufig einen Rechner an, mit dem die voraussichtlichen Kosten ermittelt werden können. Andere Pay-Per-Use-Modelle setzen auf Festpreise, begrenzen dafür Teilnehmerzahl und Dauer des Seminars von vornherein. Günstige Angebote starten mit ca. 20 EUR für 10 Teilnehmer und 10 Stunden Seminardauer. Dieses Modell eignet sich für alle, die nicht regelmäßig Online-Seminare anbieten.

Das Abo-Modell setzt in der Regel eine festgelegte Vertragsdauer voraus und kostet eine Monats- oder Jahresgebühr. In diesem Modell sind die Kosten für eine Telefonkonferenz häufig noch separat zu entrichten. Die Kosten beim Abo-Modell beginnen bei etwa 10 EUR pro Monat und können leicht mehrere hundert EUR erreichen. Beim Software-Lizenz-Modell erwirbt man die Nutzungsrechte für die Konferenz-Software und zahlt für die Web-und Telefonkonferenzen jeweils eine separate Gebühr. Dieses Lizenz-Modell eignet sich vor allem für Unternehmen, in denen Online-Seminare häufig und jeweils von verschiedenen Personen veranstaltet werden. Bei der Auswahl sollte man sehr sorgfältig darauf achten, dass alle gewünschten Eigenschaften der Webinar-Plattform, wie zum Beispiel Video, für die Moderation auch tatsächlich mit angeboten werden.

Audio und Video

Die meisten Webinar- beziehungsweise Webkonferenz-Anbieter sehen für die Kommunikation mit den Teilnehmern eine Audio-Verbindung über „Voice over IP“, also letztlich das Telefonieren über das Internet vor. Für eine gute Kommunikation brauchen Moderatoren wie Teilnehmer ein Headset, was gerade für „Neulinge“ ungewohnt sein kann. Auch kann es je nach Qualität der Internet-Verbindung gelegentlich zu Tonstörungen kommen. Bei manchen Webinar-Plattformen wird deshalb allein oder ergänzend zum Internet-Telefonieren auch eine Telefonkonferenz über das herkömmliche Telefonnetz geschaltet. Manche Plattformen bieten darüber hinaus den Videokanal zur Kommunikation an: Während Videobilder zwar für eine „persönlichere“ Atmosphäre sorgen, ist die Datenübertragung störanfälliger und auch wesentlich teurer.

Benutzeroberfläche

Webkonferenzen und Webinare sind in den USA wegen der Größe des Landes sehr populär. Viele Webkonferenz-Anbieter sind dort mit Produkten für die englischsprachige Zielgruppe gestartet, die später für den europäischen Markt angepasst wurden. Obwohl heute viele Unternehmensmitarbeiter auch Englisch in ihrer Arbeit sprechen müssen, kann eine englischsprachige Benutzeroberfläche bei einem Webinar ein psychologisches Hindernis darstellen. Abhängig von der eigenen Zielgruppe sollte man prüfen, welche Sprachversion jeweils am besten passt. Dabei ist ein Blick auf Hilfetexte- und weitergehende technische Erläuterungen hilfreich, denn einige Anbieter haben zwar ihre Benutzeroberflächen an den deutschen Markt angepasst, aber viele Texte nach wie vor in der Originalsprache belassen.

Sitzungsplaner

Um ein Meeting zu planen, bieten Webinar-Plattformen Eingabeformulare, in die Zeitpunkt, Thema und weitere Infos eingetragen werden. Über diese Formulare erfolgt auch die E-Mail-Einladung der Teilnehmer. Hier sollte man darauf achten, dass die Eingabe des Sitzungsplaners übersichtlich gestaltet ist. Arbeitssparend ist auch, wenn wiederkehrende Meetings oder Seminarreihen nicht jeweils einzeln aufgerufen werden müssen, sondern mit ein paar Klicks angelegt werden können. Gleiches gilt für die Teilnehmerverwaltung, die idealerweise mit dem eigenen Computer-Adressbuch verknüpfbar ist, so dass man nicht jeweils die Namen- und E-Mail-Adressen neu eintippen muss.

Zeichen- und Markierungswerkzeuge

Zur Präsentation und Interaktion stehen auf den Plattformen verschiedene Markierungs- und Zeichenwerkzeuge zur Verfügung. Die Benutzeroberfläche für Moderator und Teilnehmer unterscheidet sich häufig darin, dass die Moderation mehr Rechte hat. Sie darf Texte oder Zeichen löschen, während dies den Teilnehmern verwehrt ist.

Headset und Webcam

Für die Moderation sollte ein gutes Headset eingesetzt werden. Bei diesem Zubehör sollte man auf Qualität achten: Sonst wird beispielsweise der Ton sehr dumpf übertragen. Headsets in guter Qualität sind zum Beispiel von Logitech, Sennheiser oder anderen Anbietern zu einem Preis ab etwa 30 EUR erhältlich.

Für die Übertragung von Videobildern braucht man eine Kamera, die Webcam. In neueren Rechnern ist häufig eine Webcam bereits eingebaut. Hier sollte man im Praxistest überprüfen, ob das Videobild den eigenen Anforderungen genügt. Qualitätsverbesserungen lassen sich häufig schon durch gute Ausleuchtung, einen ruhigen Hintergrund und entsprechende Position des Moderators erreichen. Für eine externe Webcam muss man mit Kosten von mindestens 30-40 EUR rechnen. Einige Webinar-Plattformanbieter sprechen Empfehlungen für entsprechendes Zubehör aus.

Dieser Text ist eine Leseprobe aus dem gerade erschienenen Buch:

Musekamp, Claudia / Daniel Staemmler
Webinare für Einsteiger. Online-Seminare lebendig gestalten
1. Auflage 2010
Infoport, Hamburg 2010
ISBN 978-3-000-29664-2

Jetzt: Hier bestellen!

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Happy young businesswoman with headset isolated over white backg

Den Kunden von XING bietet die Firma Spreed jetzt eine Möglichkeit, Webkonferenzen auszuprobieren. Das Angebot zielt auf Geschäftsleute, die ihren Kunden z.B. ein Produkt vorstellen möchten.

XING bietet mittlerweile eine Reihe von Software-Produkten (Applikationen) an, die direkt über die eigene Xing-Website gestartet werden können. Das sind u.a.

  • Huddle Workspace  und Zcope zum Projektmanagement (Aufgaben- und Dokumentenverwaltung, Kommunikation)
  • MindMeister Mind Mapping - zum Erstellen von "Gedanken-Landkarten"
  • Travelload - zum Austausch von Reiseplänen mit anderen.
  • Zuerst muss man eine Applikation wie Spreed Meetings  über die Startseite auswählen.  Die Web-Konferenz kann dann jederzeit vom eigenen XING-Profil aus gestartet werden. Der Kunde oder Gesprächspartner muss sich ebenfalls auf Ihrem Profil  einfinden, um daran teilzunehmen.

    Idealerweise hat man bereits eine Präsentation des eigenen Unternehmens vorbereitet oder lädt sie für den Kunden hoch.

    Die Präsentation kann man während des Meetings schriftlich kommentieren, also z.B. den Nutzen des Produkts betonen. Daneben steht auch ein Whiteboard zur Verfügung, auf dem frei gezeichnet und geschrieben werden kann.

    Zum Austausch mit dem Gesprächspartner können der Chat oder das Audio (Voice over IP) genutzt werden. Für eine strukturierte Ideensammlung oder eine weitere Projektplanung steht die Mindmap zur Verfügung.

    Der elektronische Meetingraum ist permanent verfügbar.

    Netviewer Webkonferenzen bietet auf XING einen ähnlichen Dienst wie Spreed, ist aber leider nur mit Windows nutzbar.

    Wegen der guten Nachfrage wird der Workshop jetzt auch in Hamburg und Berlin angeboten. Hier noch einmal die Ausschreibung.
    Zu diesem Thema wird in Kürze auch ein Webinar angeboten.

    Internet, Web 2.0 und E-Learning für Training, Coaching und Weiterbildung
    Das Internet bietet viele Ansatzpunkte, neue Kunden zu gewinnen, aktuelle Kunden mit gutem Service zu überzeugen und das eigene Angebotsspektrum zu erweitern.
    Dieser Workshop gibt einen Überblick über verschiedene Online-Tools, die für Marketing, Service und neue Lernangebote genutzt werden können, wie z.B.:
    - Podcasts
    - Weblog
    - Webinar
    - Wiki
    - Twitter
    - Xing
    - E-Learning-Plattformen.

    red_toolbox

    Viele dieser Online-Werkzeuge sind kostenlos oder zu einem geringen Preis im Internet verfügbar.
    Im Workshop lernen die Teilnehmer/innen die Besonderheiten dieser Online-Werkzeuge kennen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Fragen: "Welches Werkzeug passt zu mir?" und "Welche Ausstattung brauche ich?" und "Wieviel Aufwand ist jeweils mit der Einrichtung und Pflege eines bestimmten Internet-Angebots verbunden?"

    Dieser Workshop eignet sich für alle, die nach Möglichkeiten suchen, ihr eigenes Marketing- und Angebotsspektrum zu erweitern, wie z.B.:
    - Trainer/innen
    - Coaches
    - Seminarleiter/innen
    - Weiterbildungsanbieter/innen
    - Personalentwickler/innen.

    Für den Workshop (4 Stunden) wird ein Kostenbeitrag von 49,- EUR erhoben.

    Nächste Termine:
    Samstag, 3. Oktober 2009 in Hamburg
    Freitag, 23.Oktober 2009 in Berlin
    Der Veranstaltungsort in zentraler Lage wird rechtzeitig bekannt gegeben.

    Mehr Infos und Anmeldung:
    Infoport GbR
    Claudia Musekamp
    Am Weiher 23, 20255 Hamburg
    Tel. 040-401 700 45
    E-Mail: info@infoport.de

    In der letzten Zeit bin ich immer mal wieder von Leuten angesprochen worden, die beruflich wenig mit dem Internet zu tun haben. Sie wollten wissen, wie sie das Web 2.0 im Beruf nutzen können. Daraus ist die Idee zu diesem Artikel über "Web 2.0 ... für Personaler" mit Infos zu
    - Weblogs als Informationsquelle für Personaler,
    - Podcasts für die Ansprache junger Bewerber sowie
    - Social Networks für den direkten Kontakt zu neuen Mitarbeitern.

    Studie: HR 2.0
    Personalverantwortliche in vielen Unternehmen haben die Bedeutung des Web 2.0 erkannt. Eine Studie der Deutschen Gesellschaft für Personalführung e.V. kommt zu dem Ergebnis, dass Personalmanager sich vom Web 2.0 eine effizientere Information erhoffen.

    Informationsquelle Weblog
    Weblogs sind eine wichtige Informationsquelle. Weblogs oder auch Blogs genannt sind von einem oder mehreren Autoren geführte Online-Journale mit Hinweisen und Kommentaren zu Veranstaltungen, Studien, Neuerscheinungen oder interessanten Internetangeboten. Im Personaler-Blog schreiben HR-Experten über ihr jeweiliges Fachgebiet, wie z.B. Arbeitsrecht, E-Learning, Personaldiagnostik, Arbeits- und Gesundheitsschutz, Personalmarketing sowie International HR. Das Joblog berichtet aus der Welt der Online-Jobbörsen; eine lange Liste lesenswerter Karriere-Blogs bietet die Karrierebibel. Das preisgekrönte Weiterbildungsblog beschäftigt sich mit Human Resources, Bildungstechnologie (W-Learning und Web 2.0) und Knowledge Management.

    Blogverzeichnisse
    Die Suche nach Weblogs erleichtern Verzeichnisse wie Blogeintrag oder Blog Verzeichnis sowie Ranglisten wie die Top100 Business Blogs.

    Podcast - das Radio zum Mitnehmen
    Podcast, das Radio zum Mitnehmen, sind Audiodateien, die auf einem MP3-Player oder aber natürlich auf dem Computer im Büro abgespielt werden können. Viele Podcasts nehmen sich klassische Radioformate zum Vorbild.

    IKEA setzt seit einiger Zeit einen Azubi-Podcast ein. In dem Podcast informieren IKEA-Lehrlinge über ihren Berufsalltag, um anderen jungen Leuten ein möglichst realistisches Bild von den Ausbildungen bei dem Möbelanbieter zu vermitteln. Mit einer Mini-Podcastserie will die Deutsche Bank über Praktika informieren. Die Serie beschäftigt sich mit dem Bewerbungsverfahren, einem typischen Praktikumstag und den Besonderheiten, die die Bank ihrem Nachwuchs bietet.

    Podcast-Verzeichnisse
    Eine Übersicht über Podcasts bieten Podcast-Verzeichnisse wie z.B. Dopcast, Podcast.de oder der Musicstore von Apple itunes. Hörenswerte Vorträge aus deutschen Hochschulen finden sich bei Podcampus.

    Podcasts selber produzieren
    Wer sich mit der Produktion von Podcasts beschäftigen möchte, findet bei Daniel Fiene 150 Fragen zum Podcasting oder aber auch im Podcast-Wiki alles Wissenswerte.

    Online-Netzwerke
    Diese Netzwerke, auch Social Networks genannt, sind interessant für Personalmanager, die entweder Interessenten für Stellen direkt ansprechen oder sich selbst aber beruflich verändern möchten. Relativ kostengüstig bieten die Networks mit umfangreichen Suchfunktionen Zugang zu Millionen von Mitgliedern und ihren Lebensläufen. Eine unverbindliche Kontaktaufnahme ist direkt über die Online-Plattform möglich.

    Xing ist das bekannteste Kontaktnetzwerk für den Geschäftsbereich. Insgesamt 6 Millionen Mitglieder in Deutschland und Europa zählt die Xing AG (früher: Open BC) nach eigenen Angaben. Das Angebot ist für Einsteiger kostenlos; für die Nutzung umfangreicherer Dienste wird eine monatliche Gebühr erhoben. Xing bietet ein interessantes Feature: Die Besucher der eigenen Kontaktseite wie z.B. auch Headhunter werden verzeichnet. Diese Information kann im Personalmarketing helfen, herauszufinden, auf welche Suchbegriffe Bewerber für das Unternehmen besonders reagieren.
    International, vor allem in den USA und Asien, macht LinkedIn dem deutschen Netzwerk Konkurrenz. Hier verlinkt zu sein ist interessant, wenn man internationale Teams sucht.

    Web 2.0 für Expatriates
    Dr. Julia Funke von der Expatriate Beratung hat mich auf ein Thema aufmerksam gemacht, dass für Personaler immer wichtiger wird: Expatriates - Mitarbeiter, die für eine Zeit ins Ausland gehen und dann zurückkommen.

    Für und von Expatriates gibt es im Internet interessante Blogs und Podcasts, hier eine kleine Auswahl.
    Der ExpatExchange bietet Infos zu vielen Ländern mit allen Details, die für einen Start am neuen Arbeitsort wichtig sind. Nützlich ist auch das Forum, wo erfahrene "Global Workers" über ihre Erfahrungen berichten.
    Das Verzeichnis Expat-Blog führt zu Online-Journalen von Firmen-Mitarbeitern in aller Welt. Die Website ist jedoch noch recht jung, so dass es auch zu großen Städten nicht immer unbedingt einen Eintrag gibt. Als Expatriate kann man jedoch auf der Website gleich sein eigenes Blog einrichten und so Freunde und Familie und den Rest der Welt an seinem Aufenthalt teilhaben lassen.
    Das optisch nett gemachte Blog Chingchangchinese richtet sich an alle, die beruflich Chinesisch lernen wollen.

    Hier der dritte Teil der kleinen Reihe "Web 2.0 für Personaler" zum Thema Business Netzwerke .
    Diese Netzwerke im Internet sind interessant für alle Personalmanager, die entweder Interessenten für Stellen direkt ansprechen oder sich selbst aber beruflich verändern möchten. Relativ kostengüstig bieten sie mit umfangreichen Suchfunktionen Zugang zu Millionen von Lebensläufen. Eine unverbindliche Kontaktaufnahme ist direkt über die Online-Plattform möglich.

    Beispiel Xing
    Xing ist das bekannteste Kontaktnetzwerk für den Geschäftsbereich. Insgesamt 6 Millionen Mitglieder in Deutschland und Europa zählt die Xing AG (früher: Open BC) nach eigenen Angaben. Das Angebot ist für Einsteiger kostenlos; für die Nutzung umfangreicherer Dienste wird eine monatliche Gebühttp://blog.infoport.de/wp-admin/edit.phphr erhoben.
    Xing bietet ein interessantes Feature: Die Besucher der eigenen Kontaktseite werden verzeichnet. Diese Information kann im Personalmarketing helfen, herauszufinden, auf welche Suchbegriffe Bewerber für das Unternehmen besonders reagieren.

    Beispiel LinkedIn
    International, vor allem in den USA und Asien, macht LinkedIn dem deutschen Netzwerk Konkurrenz. Hier verlinkt zu sein ist interessant, wenn man internationale Teams sucht.

    Teil 1: Blogs
    Teil 2: Podcasts