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In der Vergangenheit bin ich häufiger von Kunden gefragt worden: Was ist genau E-Learning? Wann lohnt es sich E-Learning in meiner Organisation einzusetzen? Welcher Aufwand kommt auf uns zu? Die Antworten hier als E-Learning FAQ in drei Teilen:

Wann sollte man E-Learning einsetzen?

E-Learning ist dann sinnvoll,
... wenn es zu teuer ist, alle Seminarteilnehmer an einen Ort zu holen,
... wenn die Lernenden ihre Zeit flexibel gestalten wollen,
... wenn man sehr viele Menschen zu einem speziellen Thema schulen möchte.
... wenn man der Aufwand für die Organisation von Präsenzseminaren zu hoch wird,
... wenn man eine Vor- oder Nachbereitung für Präsenzseminare anbieten möchte,
... wenn man internationale Seminare veranstaltet,
... wenn man Kunden an verschiedenen Orten kostengünstig schulen muss.
E-Learning erlaubt die flexible und ortsunabhängige Qualifizierung von Mitarbeitern und Kunden.

Mit welchem Aufwand muss man rechnen, wenn man E-Learning in seinem Unternehmen oder Organisation einsetzt?

Live-Seminar: Ein Live-Seminar/Webinar ist eine kostengünstige Variante des E-Learning. Man braucht eine Seminar-Plattform, die man auch für einzelne Veranstaltungen mieten kann. Dazu ein Headset (Kopfhörer mit Mikrofon) und ggfs. eine Webcam. Die Grundausstattung kostet ca. 100-200 EUR, die Seminarplattform ist ab 25 EUR z.B. bei spreed zu haben. Als Basis für die Seminare lassen sich u.a. PowerPoint-Präsentationen nutzen, die durch interaktive Übungen ergänzt werden. In die Kalkulation sollte man unbedingt auch den administrativen Aufwand für die Teilnehmerverwaltung einrechnen. Mehr dazu hier und im Buch: Webinare für Einsteiger. Online-Seminare lebendig gestalten.

Virtuelles Klassenzimmer: Eine Lernplattform lohnt sich, sobald man häufiger Seminare veranstaltet. Lernmanagement-Systeme kann man kaufen oder über das Internet mieten (auch "SAS-Software as a Service" oder "ASP - Application Service Providing" genannt). Eine Reihe von Plattformen wie z.B. das bekannte Moodle ist "Open Source", d.h. die Systeme werden von Programmierern meist ehrenamtlich entwickelt und können kostenlos aus dem Netz gelandet werden. Dabei entfällt die Software-Lizenz. Dennoch fallen (Personal-)Kosten für Installation, Anpassung, Wartung, Backup etc. an. Ein weiterer Kostenpunkt ist die Grafik, wie z.B. der Einbau des Logos oder die komplette Anpassung an eine Corporate Design. Zum Aufwand für die Erstellung von Seminarinhalten (Texte, Audio, Video, etc.) kommen die Kosten für die wiederkehrende Administration von Teilnehmern und Seminarleitern. Anbieter von Lernplattformen sind z.B.: Adobe, Bitmedia, IMC und Outstart.

Selbstlernen: Ein E-Learning-Seminar zum Selbststudium wird meist mit einem sogenannten Autorentool erstellt, das man ohne größere Programmierkenntnisse nutzen kann. Mit diesem Autorentool wird der Inhalt des Seminars nach didaktischen Gesichtspunkten aufbereitet. Hier kommen die Kosten einer Installation eines Autorentools zum Aufwand für die Inhaltsgestaltung hinzu. Natürlich ist auch eine Eigenentwicklung/Programmierung von Lerninhalten möglich, wie sie z.B. die Lernplattform für Kinder scoyo.de gewählt hat. Hier hängt der Aufwand von den Ansprüchen an die inhaltliche Aufbereitung (z.B. Figuren im Comic-Stil, Animation, Qualität der Audios) ab. Anbieter von Autorentools finden Sie u.a. hier.

In der Vergangenheit bin ich häufiger von Kunden gefragt worden:  Was ist genau E-Learning? Wann lohnt es sich E-Learning in meiner Organisation einzusetzen? Welcher Aufwand kommt auf uns zu?  Die Antworten hier als E-Learning FAQ in drei Teilen:

Was versteht man genau unter E-Learning?

Unter E-Learning versteht man verschiedene Formen des Lehrens und Lernens, die alle das Internet oder neue Medien nutzen. Der größte Unterschied zwischen den verschiedenen E-Learning-Formen besteht darin, wie der Kontakt zwischen Lehrenden und Lernenden stattfindet. Dazu drei Beispiele:

Das Live-Seminar: Referent und Seminarteilnehmer treffen sich zu einem verabredeten Zeitpunkt im Internet. Auf der Online-Plattform sieht die Gruppe den Referenten über Video, während die anderen Teilnehmer über Audio zu hören sind.  Der Referent unterstützt seinen Vortrag mit einer Power-Point-Präsentation. Mit Übungen, Aufgaben und Fragen an die Teilnehmer entsteht ein Unterrichtsgespräch in der Gruppe. Diese Form wird auch E-Seminar, Online-Seminar oder Webinar genannt. Mehr...

Das virtuelle Klassenzimmer: Im virtuellen Klassenzimmer können Lehrer und Lernende zu verschiedenen Zeiten arbeiten. Der Referent/Lehrer hat den Stoff in verschiedenen Unterrichtseinheiten mit Übungen, Quiz, Aufgaben usw.  aufbereitet. Die Schüler bearbeiten das Material im eigenen Tempo und erhalten Feedback vom Referenten. Der Austausch mit dem Referenten und in der Gruppe erfolgt per E-Mail oder über ein Forum.

Das Selbstlernen: Bei dieser Form, häufig auch als klassisches E-Learning bezeichnet, tritt der Lehrer nicht persönlich in Erscheinung. Das Material wird so aufbereitet, dass sich der Lernende die Inhalte ohne weitere Unterstützung oder Kontakt zu einer Gruppe aneignen kann. Früher wurden die Inhalte häufig direkt auf dem Computer (Computer-based Training) oder einer CD gespeichert, heute sind sie in der Regel über das Internet abrufbar (Web-based Training).
Natürlich gibt es auch  Kombinationen aus den drei Formen. Häufig wird auch nur zwischen Virtuellem Klassenzimmer mit gleichzeitigem (synchronen) und asynchronem (zu verschiedenen Zeiten) Lernen sowie Selbststudium unterschieden.

Sind die Seminare dann im Netz öffentlich?
Jeder Veranstalter entscheidet selbst, wer an einem Seminar teilnimmt oder wer das virtuelle Klassenzimmer betreten darf. Die Seminarteilnehmer bleiben unter sich, die besprochenen Inhalte sind vor neugierigen Augen geschützt.  Natürlich ist es auch möglich, öffentliche Veranstaltungen abzuhalten.

scoyo, mein derzeitiger Arbeitgeber, hat nun eine eigene Website. Dort gibt es einen ersten Einblick in die neuartige Lernplattform. Für die Testphase werden Schüler und Schülerinnen, vor allem der Klassen 1-7, gesucht. Anmeldung für "Beta-Tester" hier.

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