„Wir veranstalten jedes Jahr über hundert Seminare für unseren Vertrieb und für die allgemeine Personalentwicklung. Für jede Veranstaltung müssen Räume, Referenten und die Reisekosten bezahlt werden. Vor allem aber ist aber auch der interne Organisationsaufwand für diesen Seminarbetrieb groß.“

Das hören wir öfter von unseren Kunden. Bei vielen Unternehmen werden Verkaufstrainings, Softwareschulungen, die Einarbeitung neuer Mitarbeiter aber Seminare zu Soft Skills zu einem echten Kostenfaktor. Neben den reinen Veranstaltungskosten schlagen eben auch der Organisationsaufwand sowie die Reisezeiten der Mitarbeiter und damit die Abwesenheit vom Arbeitsplatz zu Buche.

E-Learning ist hier ein Weg, um diese Kosten in den Griff zu bekommen, deutlich zu reduzieren. E-Learning ist dabei keine Methode, um schnell an der Kostenschraube zu drehen. Um E-Learning betriebswirtschaftlich und personalpolitisch erfolgreich zu betreiben, muss man mit Basisinvestitionen für Technik und Grafik, für die Erstellung der Online-Seminare aber auch mit Kosten für Schulungen rechnen.

Was kostet nun E-Learning?

Genau wie zur Frage: „Was kostet ein Auto?“ lässt sich hier sagen: „Das hängt von Art, Größe und Ausstattung ab.“ Schauen wir uns hier die verschiedenen Modelle an:

Webinar / Live-Seminar
Für ein Webinar brauchen Sie eine Plattform, ein Headset und eine Webcam. Für die Veranstaltung selbst werden eine PowerPoint-Präsentation oder andere Medien benötigt. Diese Materialien können Sie selbst erstellen oder erstellen lassen. Ggfs. sollte noch eine Schulung für Ihre Moderatoren eingeplant werden. Mehr…

Webbased Training
Ein Webbased Training lebt von einem guten Konzept, schöner Grafik und Animationen, guten Interaktionen und  ggfs. Vertonung. Der Aufwand für die Konzeptphase hängt stark davon ab, welche Vorarbeiten bereits vorliegen und wieviel Material verarbeitet werden soll: Es ist beispielsweise ein Unterschied, ob nur ein kurzes Konzept zur neuen Vertriebsstruktur oder eine umfassende Schulung mit detaillierten Vertriebshinweisen zu allen Produkten eines Unternehmens erarbeitet werden soll.  Ein einfaches Konzept ist ab 2000,- EUR zu haben.

Bei der Umsetzung spielt die Länge des Online-Kurses natürlich eine große Rolle, deshalb wird für die Umsetzung eines WBT  häufig mit Preisen pro Lernminute gerechnet: Für High-End-Produktionen mit komplexen Lernstrukturen, integrierter Lernzielkontrolle, hochwertigen exklusiven Medien muss man mit  400 EUR/pro Minute und mehr rechnen. Für einfache, kurze E-Learning-Varianten ohne Ton (max. 15 Minuten) für die kurzfristige Vermittlung von Inhalten sind 50 bis 150 EUR/Minute zu veranschlagen. Die „Mittelklasse“ des E-Learning liegt preislich dazwischen.

Virtuelles Klassenzimmer
Beim Virtuellen Klassenzimmer schlägt zunächst die Plattform zu Buche. Die Plattform muss eingerichtet und in der Optik an das Unternehmen angepasst werden. Damit fallen vor allem Aufwände für Hosting, Lizenz und die Grafik an.

Während bisher die Plattform von den Unternehmen meist gekauft werden musste, werden jetzt am Markt zunehmend Mietlösungen, die Software als Service (Software as a Service) populär. Diese Lösungen haben den Vorteil, dass die technische Seite vom Dienstleister betreut wird und das Unternehmen damit nicht zusätzlich belastet wird.

Virtuelle Klassenzimmer verfügen meist über Autorenwerkzeuge, mit denen Online-Kurse erstellt werden können. Für Referenten und Lehrende ist häufig eine Schulung in der Nutzung der Plattform, aber vor allem auch in der Konzeption von Online-Seminaren hilfreich.

Welche Formen von E-Learning es gibt und welches Herangehen – auch betriebswirtschaftlich – sich für Ihr Unternehmen eignet, erörtern wir gerne in einem persönlichen Gespräch oder einer Online-Sitzung. Spreche Sie uns an:
Infoport
Berlin, Tel. 030-3759-1892

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.