iStock_000003030968XSmallDie bei der Online-Konferenz Learntrends 2009 gehaltenen Vorträge stehen jetzt als Mitschnitte bereit. Im Mittelpunkt stand die Zukunft der betrieblichen Weiterbildung.

Hier die wichtigsten Thesen:

  • Die strikte Trennung zwischen Lernen und Arbeiten wird immer mehr aufgehoben. Lernen und Arbeiten  bilden in Zukunft eine Einheit. Der „Arbeiter“ des 21. Jahrhunderts ist ein „Konzeptarbeiter“.
  • Klassisches E-Learning, das die traditionellen Lehrer-Schüler-Rollen eines Klassenzimmers auf die Online-Welt überträgt, verliert an Bedeutung.
  • Der Schwerpunkt verschiebt sich von Lernen (Stichwörter:  Formell, Wissen, Content, Themen) zu Arbeiten/Tun (Stichwörter: Informell, Kontext, Aufgaben, Leistung („Performance)).
  • An Bedeutung gewinnen Lernformen wie „Social Learning“, das den Austausch von Erfahrungen mit anderen begünstigt. Lernen  am Arbeitsplatz zur direkten Unterstützung der Arbeitsleistung.Lernarrangements, in denen alltägliche Entscheidungen und Prozesse durchgespielt werden können („LiveLabs“).
  • Ebenfalls wichtiger: Mobiles Lernen durch Smartphones (Das „Schweizer Taschenmesser“ der Wissensgesellschaft), die heute die Funktionen von Computer, Audio- und Videorecorder, Scanner, Kamera, E-Book-Reader, Internetzugang vereinen.

Interessante Seite zu mobilem Lernen an Praxisbeispielen: MLearnopedia.

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