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Braucht man noch eine eigene aufwändige Firmenwebsite?“  fragte neulich ausgerechnet ein junger Grafiker des  ‚online Magazine für Design & Webdesign“’ provokant.  Und zitiert gleich auch noch den wichtigsten Grund für diese eigentlich geschäftsschädigende Frage: Neukundenakquise läuft fast nie über die Website, sondern über persönliche Empfehlungen, gerade bei kleinen Unternehmen und Neugründungen.

Die eigene Homepage ist heute aber fast genauso wichtig wie die eigene Visitenkarte. Sie ist ein Bestandteil des Marketings. Fehlt sie, wirken ein Unternehmen oder eine freiberufliche Tätigkeit schnell unprofessionell.

Nur aufwändig muss die Homepage heute nicht mehr sein. Für wenige Euro im Monat oder sogar kostenlos stellen  Internet-Anbieter (z.B. 1und1 ; Strato, T-Home , Jimdo ) stellen sogenannte Homepage-Baukästen zur Verfügung.  In wenigen Minuten lassen sich mit dem Baukasten online eine eigene Internetadresse reservieren, eine Grafik aus einem Design-Katalog auswählen und Texte eingeben. Die fertige Website steht dann meist direkt online zur Verfügung. Empfehlenswert ist dieser Service für alle, die  erst Erfahrungen mit der Nutzung des Internets sammeln möchten und die noch nicht genau wissen, in welche Richtung sich ihre unternehmerischen Aktivitäten entwickeln.

Ein guter Firmenname ist  ein wichtiges Marketinginstrument. Auf der Homepage des Deutschen Patent- und Markenamtes lässt sich mit wenigen Klicks in einer Datenbank überprüfen, ob ein Markenname bereits amtlich geschützt ist.  Eine Liste aller Internet-Adressen (Domains) wird beim DENIC geführt. Dort findet man mit der  ‚Domainabfrage’ schnell heraus, ob die gewünschte WWW-Adresse bereits anderweitig vergeben ist.

Für die Markt- und Konkurrenzbeobachtung bietet das Internet vielfältige Ansatzpunkte: ein guter Start sind Unternehmensdatenbanken wie z.B. der Klassiker Hoppenstedt; die Firmendatenbank NRW oder das Fraueninternetbranchenbuch. Gründungen mit Produkten und Dienstleistungen im Umfeld des Web 2.0 finden sich auf zwei Start-Up-Plattformen (Yeebase und Deutsche Startups).

Um die Bedürfnisse und Interessen der eigenen Kundschaft kennen zu lernen, eignen sich  Online-Umfragen. Die zum Teil kostenlosen Angebote ermöglichen es, schnell einen Fragenkatalog zu entwickeln und an Testpersonen zu verschicken (z.B. Fragebogen-Tool.de und Onlineumfragen.com).

Wer dann noch tatkräftige Unterstützung zum Unternehmensstart braucht, kann bei  Gründerluft und bei Udaba eine Praktikumsstelle anbieten.

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