In der Vergangenheit bin ich häufiger von Kunden gefragt worden:  Was ist genau E-Learning? Wann lohnt es sich E-Learning in meiner Organisation einzusetzen? Welcher Aufwand kommt auf uns zu?  Die Antworten hier als E-Learning FAQ in drei Teilen:

Was versteht man genau unter E-Learning?

Unter E-Learning versteht man verschiedene Formen des Lehrens und Lernens, die alle das Internet oder neue Medien nutzen. Der größte Unterschied zwischen den verschiedenen E-Learning-Formen besteht darin, wie der Kontakt zwischen Lehrenden und Lernenden stattfindet. Dazu drei Beispiele:

Das Live-Seminar: Referent und Seminarteilnehmer treffen sich zu einem verabredeten Zeitpunkt im Internet. Auf der Online-Plattform sieht die Gruppe den Referenten über Video, während die anderen Teilnehmer über Audio zu hören sind.  Der Referent unterstützt seinen Vortrag mit einer Power-Point-Präsentation. Mit Übungen, Aufgaben und Fragen an die Teilnehmer entsteht ein Unterrichtsgespräch in der Gruppe. Diese Form wird auch E-Seminar, Online-Seminar oder Webinar genannt. Mehr

Das virtuelle Klassenzimmer: Im virtuellen Klassenzimmer können Lehrer und Lernende zu verschiedenen Zeiten arbeiten. Der Referent/Lehrer hat den Stoff in verschiedenen Unterrichtseinheiten mit Übungen, Quiz, Aufgaben usw.  aufbereitet. Die Schüler bearbeiten das Material im eigenen Tempo und erhalten Feedback vom Referenten. Der Austausch mit dem Referenten und in der Gruppe erfolgt per E-Mail oder über ein Forum.

Das Selbstlernen: Bei dieser Form, häufig auch als klassisches E-Learning bezeichnet, tritt der Lehrer nicht persönlich in Erscheinung. Das Material wird so aufbereitet, dass sich der Lernende die Inhalte ohne weitere Unterstützung oder Kontakt zu einer Gruppe aneignen kann. Früher wurden die Inhalte häufig direkt auf dem Computer (Computer-based Training) oder einer CD gespeichert, heute sind sie in der Regel über das Internet abrufbar (Web-based Training).
Natürlich gibt es auch  Kombinationen aus den drei Formen. Häufig wird auch nur zwischen Virtuellem Klassenzimmer mit gleichzeitigem (synchronen) und asynchronem (zu verschiedenen Zeiten) Lernen sowie Selbststudium unterschieden.

Sind die Seminare dann im Netz öffentlich?
Jeder Veranstalter entscheidet selbst, wer an einem Seminar teilnimmt oder wer das virtuelle Klassenzimmer betreten darf. Die Seminarteilnehmer bleiben unter sich, die besprochenen Inhalte sind vor neugierigen Augen geschützt.  Natürlich ist es auch möglich, öffentliche Veranstaltungen abzuhalten.

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