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Die Vorbereitung eines Webinars erfordert die gleichen Schritte wie ein Präsenzseminar. Es empfiehlt sich jeden Schritt detailliert vorzubereiten und schriftlich festzuhalten. Denn im Präsenzseminar kann man leichter etwas "aus dem Hut zaubern" als beim Online-Seminar, in dem die Materialien vorbereitet sein sollten. So planen Sie das Webinar:

  • Den Seminarfokus bestimmen: Informieren Sie sich über Vorkenntnisse, Bedürfnisse und technische Ausstattung der Teilnehmer. Wählen Sie geeignete Inhalte für das Webinar aus.  Planen Sie Austausch und Diskussion in der Gruppe mit ein. Das Webinar sollte nicht länger als 60-90 Minuten dauern.
  • Lernziele formulieren: Setzen Sie sich realistische Ziele. Denken Sie an die SMART-Formel: Die Ziele sollten spezifisch, messbar, angemessen und realistisch und außerdem noch terminiert sein.
  • Ein Trainerskript erstellen: Das Trainer-Skript ähnelt einem Drehbuch: Es umfasst detailliert alle Medien und Tools sowie den geplanten Sprechtext. Auch "Regieanweisungen" wie "Umfragetool aufrufen" oder "Teilnehmer-Audio auf laut schalten" sollten darin enthalten sein.
  • Inhalte visualisieren: Eine gute Präsentation ist der Ankerpunkt eines Webinars.  Arbeitet man mit PowerPoint-Folien oder ähnlichen Präsentationsprogrammen, sollte man pro Minute Vortrag eine Folie einplanen.
  • Die eigentliche Seminarvorbereitung: Testen Sie das Webinar auf der Plattform ausführlich. Denken Sie daran, alle Dokumente vorher hochzuladen, das Audio zu kontrollieren und das eigenen Videobild sorgfältig einzurichten. Am Seminartag sollten Sie 30 Minuten vor Seminarbeginn alles noch einmal prüfen.

Im April 2010 erscheint das Buch "Webinare für Einsteiger. Online-Seminare lebendig gestalten" von Claudia Musekamp und Dr. Daniel Staemmler.

Workshops und Seminare zum Thema Webinar hier.

Webinare bieten ein großes Einsparungspotential in der Weiterbildung von Unternehmen.

Unternehmen A. schult seine 10 Vertriebsmitarbeiter aus dem norddeutschen Raum einmal jährlich mit einem Kommunikationstraining in Hamburg. Das Präsenzseminar dauert 1 ½ Tage. Aufgrund sinkender Umsätze müssen auch die Weiterbildungskosten gesenkt werden. Die Geschäftsleitung entschliesst sich, das Kommunikationstraining in einer Mischung von Präsenzanteil (1 Tag) und Webinar (½ Tag) durchzuführen, um auch in schwierigen Zeiten den Vertrieb weiter zu motivieren. Während die direkten Kosten für die ursprüngliche Veranstaltung bei mit etwa 4600 T€ zu Buche schlugen, senkt die flexiblere Variante die Kosten um rund 25 % auf ca. 3400 T€.

Die Kosten im einzelnen:
Präsenzseminar mit 10 Teilnehmern, Dauer 1,5 Tage
..300 EUR Anreise: 100 km/Teilnehmer à 0,30 EUR
1000 EUR Übernachtung 100 EUR/Zimmer
1500 EUR Seminarraum Bewirtung 1000 EUR/Tag
1800 EUR Trainerhonorar 1200 EUR/Tag
4600 EUR SUMME

Präsenzseminar plus 2 Webinare zur Vor- und Nachbereitung
10 Teilnehmer, 1 Tage Präsenz, 2 Webinare
..300 EUR Anreise 100 km/Teilnehmer à 0,30 EUR
......0 EUR Übernachtung
1000 EUR Seminarraum/Bewirtung 1000 EUR/Tag
1800 EUR Trainerhonorar: 1200 EUR/Tag
..300 EUR/Webinartechnik: Sitzung 150 EUR*
3400 EUR SUMME

*Viele Webinar-Anbieter liegen im Preis noch darunter.

FAZIT: Durch den Einsatz von Webinaren hat das Unternehmen den Betrag von 1200 EUR eingespart, ohne dass die Qualität der Schulung darunter gelitten hat.

P.S.: Der Trainer muss auf kein Honorar verzichten.

Infoport veranstaltet am 26.3.2010 ein TrainerSeminar "Webinare für Einsteiger" sowie monatlich kostenlose Kurzworkshops "So funktioniert ein Webinar".

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Exploring the web

Webinare, Live-Seminare über das Internet, gewinnen zunehmend an Bedeutung. Denn Unternehmen wollen ihre Weiterbildungskosten senken und fordern neue flexible Formate. In diesem schwierigen Marktumfeld müssen Trainer neue Wege finden, um ihre Person und ihre besonderen Seminarangebote zu präsentieren.

„Webinare sind für Unternehmen ideal. Wenn man einen Teil eines Präsenzseminars durch eine Online-Veranstaltung ersetzt, ergibt sich ein großes Einsparungspotential, vor allem bei den Kosten für Reise und Übernachtung,“ sagt Kommunikations-Trainerin Vera Petersen. „Gleichzeitig wird dem Bedürfnis der Teilnehmer nach Kontakt und Austausch in der Gruppe mit Webinaren entsprochen. “ Sie hat beobachtet, dass bisher nur wenige Trainer in der Lage sind, Unternehmen ein entsprechendes Angebot zu machen: „Wenn Präsenz- und Online-Veranstaltung nicht aus einer Hand angeboten werden, ist die Nachhaltigkeit der Lernerfahrung gefährdet.“

Das Einsparungspotential durch Webinare ist groß. So können beispielsweise bei einer anderhalbtägigen Vertriebsschulung mit 10 Teilnehmern durch Einsatz von Webinaren die Veranstaltungskosten um 26% gesenkt werden.

Angelika Eder, Expertin für Trainer-Marketing, sieht den Vorteil von Webinaren vor allem im flexiblen Marketing für Trainer: „Um sich heute als Trainer am Markt zu positionieren, reichen eine Homepage und ein Flyer nicht mehr aus. Potenzielle Kunden wollen sich ein Bild von der Persönlichkeit eines Trainers machen. Mit eigenen Webinaren können Trainer kostengünstig die richtigen Ansprechpartner und Entscheider für sich gewinnen.“

Das Seminar

Im Seminar “Webinare für Einsteiger” lernen Trainer, Dozenten und Referenten, ihre Präsenzseminare und Marketingaktivitäten durch Online-Elemente sinnvoll zu ergänzen.Für interne Firmentrainer, die bereits eine Online-Plattform zur Verfügung haben und damit arbeiten, bieten Webinare eine gute Möglichkeit, bestehende Lernmodule auf ihre Nachhaltigkeit zu prüfen.

Seminarziele

Die Seminarteilnehmer

  • wissen, wie eine Webinar-Plattform funktioniert
  • lernen Methoden für Interaktion und Kooperation im Webinar kennen
  • kennen die didaktischen Unterschiede zwischen Präsenz- und Webseminaren
  • sind sich bewusst, welche Inhalte für Webinare geeignet sind
  • wissen, wie ein Webseminar aufgebaut sein muss, um Teilnehmer zu aktiven Partnern zu machen
  • kennen die Richtlinien für anschauliche Visualisierung im Webinar
  • erproben die Wirkung ihrer eigenen Stimme und ihres eigenen Bildes als Audio/Video in der Online-Umgebung
  • stellen ihr Wissen in der Ausarbeitung eines eigenen Webinars unter Beweis
  • erproben ihr Webkonzept und erhalten ein individuelles Feedback auf die Anschaulichkeit und Lernwirksamkeit.

Seminarablauf

Das Seminar kombiniert einen Präsenztag mit Online-Bausteinen (1/2 Tag). Die Inhalte im einzelnen:

Teil 1: Webinar (ca. 2 Stunden)

  • Kriterien für die Auswahl geeigneter Inhalte für Webinare
  • Regeln für die Gestaltung von PowerPoint Folien
  • Der Einsatz des Whiteboards auf der Webinar-Plattform
  • Methoden für Interaktion und Kooperation
  • Möglichkeiten der Wissensmittlung und Wissensüberprüfung
  • Arbeit mit dem Trainerleitfaden

Teil 2: Präsenzveranstaltung (1 Tag)

  • Der didaktische Unterschied zwischen Web- und Präsenzseminaren
  • Sinnvoller Aufbau – Struktur eines Webinars
  • Richtlinien zur Gestaltung von PowerPoint-Folien
  • Einsatz von Stimme und Bildtechnik
  • Die Arbeit mit der Webinar-Plattform
  • Ein eigenes Webinar vorbereiten

Teil 3: Webinar (ca. 2 Stunden)

Die Teilnehmer erproben ihr eigenes Webinarkonzept in einer 30minütigen Online-Sequenz. Anschliessend gibt es vom Trainer und von mindestens einem weiteren Seminarteilnehmer ein Feedback in Bezug auf die Aufbereitung und Durchführung eines Webinars.

Referenten

Vera Petersen (Kommunikation vom Feinsten), Trainerin und Didaktik-Expertin
Claudia Musekamp (Infoport), E-Learning-Spezialistin

Termin

Präsenztermin: 26.3.2010 in Hamburg; sowie 2 weitere Termine für Teil 1 und 3 nach Abstimmung

Teilnehmer: max. 10 Personen

Preis

Standardpreis: € 1.050,40 + € 199,60 = € 1.250,- inkl. MwSt
Starterpreis NUR für diesen Termin: 25 % off! € 937,10 inkl. MwSt (€ 787,5 zzgl. MwSt)

Voraussetzungen

  • ein Computer mit Internetanschluss
  • möglichst ein Headset>
  • ggfs. eine (im Computer eingebaute) Webcam
  • Grundkenntnisse in der Computernutzung

In den Kosten enthalten sind

  • die Nutzung der Webinar-Plattform für die Übungseinheit
  • das Buch “Webinare für Einsteiger – Online-Seminare lebendig gestalten” (erscheint 1. Quartal 2010)
  • Seminarmaterialien mit Checklisten und Vorlagen (z.B. für Trainerleitfaden)

Mehr Infos und Anmeldung:

Monatlich findet ein kostenloser Kurzworkshop "So funktioniert ein Webinar" statt. Die nächsten Termine sind Mittwoch, der 20. Januar, 17. Februar und 10. März jeweils von 10.00 bis 10.45 Uhr. Mehr zum Kurzworkshop hier.

Infoport GbR
Claudia Musekamp
Am Weiher 23
20255 Hamburg
Tel. 040-401 700 45
E-Mail: info(at)infoport.de oder hier

Interessantes Interview mit Prof. Karl Kapp, Bloomsberg University,  zu mobilem Lernen, modernen Lerndesigns und informellem Lernen bei The E-Learning Coach.

Bücher von Karl Kapp:

  1. Gadgets, Games and Gizmos for Learning:Tools and Techniques for Transferring Know-How from Boomers to Gamers
  2. Learning in 3D: Adding a New Dimension to Enterprise Learning and Collaboration

Hier noch einige Kapp-Tipps: Avoiding Death by PowerPoint:

Sehr unterhaltsam und auch eine Einführung in die Kommunikationspsychologie: Die Abschiedsvorlesung des Psychologen Professor Dr. Friedemann Schulz von Thun: "Was ich noch zu sagen hätte...."an der Universität Hamburg.

Sein Modell vom Inneren Team, das Wertequadrat und das Kommunikationsquadrat mit den vier Schnäbeln und den vier Ohren gehören heute schon zur Allgemeinbildung.

Ganz charmant bei dem Vortrag: Die Folien auf dem Overhead-Projektor.

Diese Woche: Die Konferenz Campus Innovation 2009 in Hamburg u.a. zu E-Portfolio in Schule und Hohschule http://www.campus-innovation.de

2010: Übersicht über alle E-Learning-Konferenzen 2010 - national und international http://ow.ly/Ewsh


iStock_000003030968XSmallDie bei der Online-Konferenz Learntrends 2009 gehaltenen Vorträge stehen jetzt als Mitschnitte bereit. Im Mittelpunkt stand die Zukunft der betrieblichen Weiterbildung.

Hier die wichtigsten Thesen:

  • Die strikte Trennung zwischen Lernen und Arbeiten wird immer mehr aufgehoben. Lernen und Arbeiten  bilden in Zukunft eine Einheit. Der "Arbeiter" des 21. Jahrhunderts ist ein "Konzeptarbeiter".
  • Klassisches E-Learning, das die traditionellen Lehrer-Schüler-Rollen eines Klassenzimmers auf die Online-Welt überträgt, verliert an Bedeutung.
  • Der Schwerpunkt verschiebt sich von Lernen (Stichwörter:  Formell, Wissen, Content, Themen) zu Arbeiten/Tun (Stichwörter: Informell, Kontext, Aufgaben, Leistung ("Performance)).
  • An Bedeutung gewinnen Lernformen wie "Social Learning", das den Austausch von Erfahrungen mit anderen begünstigt. Lernen  am Arbeitsplatz zur direkten Unterstützung der Arbeitsleistung.Lernarrangements, in denen alltägliche Entscheidungen und Prozesse durchgespielt werden können ("LiveLabs").
  • Ebenfalls wichtiger: Mobiles Lernen durch Smartphones (Das "Schweizer Taschenmesser" der Wissensgesellschaft), die heute die Funktionen von Computer, Audio- und Videorecorder, Scanner, Kamera, E-Book-Reader, Internetzugang vereinen.

Interessante Seite zu mobilem Lernen an Praxisbeispielen: MLearnopedia.

Heute startet in den USA die Online-Konferenz Learntrends 2009, die bis zum Donnerstag dauert. Durch die Zeitverschiebung lassen sich die meisten Vorträge hier abends anhören.
Es geht um Themen und Trends im Bereich Lernen in Unternehmen wie z.B. Social learning, Microlearning und die Zukunft des Internet: "The Immernet".
In der Ankündigung heisst es: "Synchrones Lernen, Knowledge Sharing, Web 2.0 Tools and Virtual Worlds wachsen zu einer allumfassenden Web-Zukunft zusammen".

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Den Kunden von XING bietet die Firma Spreed jetzt eine Möglichkeit, Webkonferenzen auszuprobieren. Das Angebot zielt auf Geschäftsleute, die ihren Kunden z.B. ein Produkt vorstellen möchten.

XING bietet mittlerweile eine Reihe von Software-Produkten (Applikationen) an, die direkt über die eigene Xing-Website gestartet werden können. Das sind u.a.

  • Huddle Workspace  und Zcope zum Projektmanagement (Aufgaben- und Dokumentenverwaltung, Kommunikation)
  • MindMeister Mind Mapping - zum Erstellen von "Gedanken-Landkarten"
  • Travelload - zum Austausch von Reiseplänen mit anderen.
  • Zuerst muss man eine Applikation wie Spreed Meetings  über die Startseite auswählen.  Die Web-Konferenz kann dann jederzeit vom eigenen XING-Profil aus gestartet werden. Der Kunde oder Gesprächspartner muss sich ebenfalls auf Ihrem Profil  einfinden, um daran teilzunehmen.

    Idealerweise hat man bereits eine Präsentation des eigenen Unternehmens vorbereitet oder lädt sie für den Kunden hoch.

    Die Präsentation kann man während des Meetings schriftlich kommentieren, also z.B. den Nutzen des Produkts betonen. Daneben steht auch ein Whiteboard zur Verfügung, auf dem frei gezeichnet und geschrieben werden kann.

    Zum Austausch mit dem Gesprächspartner können der Chat oder das Audio (Voice over IP) genutzt werden. Für eine strukturierte Ideensammlung oder eine weitere Projektplanung steht die Mindmap zur Verfügung.

    Der elektronische Meetingraum ist permanent verfügbar.

    Netviewer Webkonferenzen bietet auf XING einen ähnlichen Dienst wie Spreed, ist aber leider nur mit Windows nutzbar.

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    Die Online-Messe E-Learning-Expo bietet immer wieder interessante Artikel rund um das Thema Online-Lernen. Wie eine "E-Didaktik für die Internet-Generation" aussehen kann, skizziert Duane Sider von Rosetta Stone, einem internationalen Anbieter von Online-Sprachkursen. Seine Thesen im Überblick:

    • Zu den "Digital Natives", die mit Internet, Handys, E-Mail und anderen Technologien groß geworden sind, zählen junge Menschen ab dem Geburtsjahrgang 1980. Aufgrund eines anderen Medienverhaltens fühlen sie sich durch traditionelle E-Learning-Formate schnell gelangweilt. Deshalb muss E-Learning den Lernenden, nicht den Lehrer, durch intelligentes Kursdesign in den Mittelpunkt stellen.
    • E-Learning-Inhalte sollten deshalb in 15-bis 30 Minuten-Einheiten aufbereitet sein. Die Lernenden sollten selbst Material suchen und die neuen Erkenntnisse gleich einsetzen können.
    • Digital Natives nutzen verschiedenste Quellen, deren Informationen sie auch im Austausch mit anderen auswerten. E-Learning muss diesen Prozess unterstützen.
    • Digital Natives sind Netzwerker, die gewonnene Informationen mit Inhalten von dritter Seite abgleichen.
    • Digital Natives wollen ihr Lernen selbst steuern. Deshalb muss die Steuerung über Struktur, Inhalte, Dauer, Geschwindigkeit und sogar Ziele des E-Learning-Angebots an den Lernenden übergeben werden.