Archive for the ‘Web 2.0’ Category

Interessantes Interview mit Prof. Karl Kapp, Bloomsberg University,  zu mobilem Lernen, modernen Lerndesigns und informellem Lernen bei The E-Learning Coach.

Bücher von Karl Kapp:

  1. Gadgets, Games and Gizmos for Learning:Tools and Techniques for Transferring Know-How from Boomers to Gamers
  2. Learning in 3D: Adding a New Dimension to Enterprise Learning and Collaboration

Hier noch einige Kapp-Tipps: Avoiding Death by PowerPoint:

iStock_000003030968XSmallDie bei der Online-Konferenz Learntrends 2009 gehaltenen Vorträge stehen jetzt als Mitschnitte bereit. Im Mittelpunkt stand die Zukunft der betrieblichen Weiterbildung.

Hier die wichtigsten Thesen:

  • Die strikte Trennung zwischen Lernen und Arbeiten wird immer mehr aufgehoben. Lernen und Arbeiten  bilden in Zukunft eine Einheit. Der "Arbeiter" des 21. Jahrhunderts ist ein "Konzeptarbeiter".
  • Klassisches E-Learning, das die traditionellen Lehrer-Schüler-Rollen eines Klassenzimmers auf die Online-Welt überträgt, verliert an Bedeutung.
  • Der Schwerpunkt verschiebt sich von Lernen (Stichwörter:  Formell, Wissen, Content, Themen) zu Arbeiten/Tun (Stichwörter: Informell, Kontext, Aufgaben, Leistung ("Performance)).
  • An Bedeutung gewinnen Lernformen wie "Social Learning", das den Austausch von Erfahrungen mit anderen begünstigt. Lernen  am Arbeitsplatz zur direkten Unterstützung der Arbeitsleistung.Lernarrangements, in denen alltägliche Entscheidungen und Prozesse durchgespielt werden können ("LiveLabs").
  • Ebenfalls wichtiger: Mobiles Lernen durch Smartphones (Das "Schweizer Taschenmesser" der Wissensgesellschaft), die heute die Funktionen von Computer, Audio- und Videorecorder, Scanner, Kamera, E-Book-Reader, Internetzugang vereinen.

Interessante Seite zu mobilem Lernen an Praxisbeispielen: MLearnopedia.

Heute startet in den USA die Online-Konferenz Learntrends 2009, die bis zum Donnerstag dauert. Durch die Zeitverschiebung lassen sich die meisten Vorträge hier abends anhören.
Es geht um Themen und Trends im Bereich Lernen in Unternehmen wie z.B. Social learning, Microlearning und die Zukunft des Internet: "The Immernet".
In der Ankündigung heisst es: "Synchrones Lernen, Knowledge Sharing, Web 2.0 Tools and Virtual Worlds wachsen zu einer allumfassenden Web-Zukunft zusammen".

Eine interessante Präsentation mit 25 Tools, die beim Lernen und Arbeiten helfen, hat Jane Knight zusammengestellt:
Prezi ist eine Alternative zu PowerPoint, in der mit einer großen "Leinwand" gearbeitet wird, auf die man dann zoomen kann.
Dimdim ist ein kostenloser Anbieter für Web-Konferenzen und Webinare, allerdings nur mit englischsprachiger Oberfläche. (Empfehlenswert, jedoch nicht kostenlos, aber mit interessanten Preismodellen ist hier z.B. Spreed, die jetzt auf dem deutschen Markt starten.) Und um eine eigene Community zu gründen, empfiehlt sich Ning, die jetzt z.B. auch im Vorfeld der Berlin Change Days fürs Netzwerken eingesetzt werden.

Wegen der guten Nachfrage wird der Workshop jetzt auch in Hamburg und Berlin angeboten. Hier noch einmal die Ausschreibung.
Zu diesem Thema wird in Kürze auch ein Webinar angeboten.

Internet, Web 2.0 und E-Learning für Training, Coaching und Weiterbildung
Das Internet bietet viele Ansatzpunkte, neue Kunden zu gewinnen, aktuelle Kunden mit gutem Service zu überzeugen und das eigene Angebotsspektrum zu erweitern.
Dieser Workshop gibt einen Überblick über verschiedene Online-Tools, die für Marketing, Service und neue Lernangebote genutzt werden können, wie z.B.:
- Podcasts
- Weblog
- Webinar
- Wiki
- Twitter
- Xing
- E-Learning-Plattformen.

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Viele dieser Online-Werkzeuge sind kostenlos oder zu einem geringen Preis im Internet verfügbar.
Im Workshop lernen die Teilnehmer/innen die Besonderheiten dieser Online-Werkzeuge kennen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Fragen: "Welches Werkzeug passt zu mir?" und "Welche Ausstattung brauche ich?" und "Wieviel Aufwand ist jeweils mit der Einrichtung und Pflege eines bestimmten Internet-Angebots verbunden?"

Dieser Workshop eignet sich für alle, die nach Möglichkeiten suchen, ihr eigenes Marketing- und Angebotsspektrum zu erweitern, wie z.B.:
- Trainer/innen
- Coaches
- Seminarleiter/innen
- Weiterbildungsanbieter/innen
- Personalentwickler/innen.

Für den Workshop (4 Stunden) wird ein Kostenbeitrag von 49,- EUR erhoben.

Nächste Termine:
Samstag, 3. Oktober 2009 in Hamburg
Freitag, 23.Oktober 2009 in Berlin
Der Veranstaltungsort in zentraler Lage wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Mehr Infos und Anmeldung:
Infoport GbR
Claudia Musekamp
Am Weiher 23, 20255 Hamburg
Tel. 040-401 700 45
E-Mail: info@infoport.de

Tipps und Tricks für den Microblogging-Dienst bietet Mr. Gadget.

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Das Mindmapping ist eine besonders beliebte Methode, Ideen anschaulich darzustellen. Mindmaps sind „Gedankenkarten“, die ein Thema in allen seinen Facetten erschließen. Jede Mindmap zeigt das Hauptthema in der Mitte des Bildes, von dort gehen weitere Äste und Unteräste ab. Mit Freemind lässt sich eine übersichtliche Mindmap am Computer erstellen. Es kann kostenlos in Versionen für Windows oder Mac heruntergeladen werden.

Neben der bekannten Baumstruktur bietet Freemind eine ganze Reihe von kleinen Illustrationen („Icons“), die dabei helfen, Übersicht in umfangreichere Mindmaps zu bringen: ein grüner Haken signalisiert ein OK, eine Glühbirne eine neue Idee oder aber eine farbige Zahl die Priorität eines Gedanken. Die neue Mindmap lässt sich ausdrucken oder in einem anderen Datei-Format exportieren.

Ein ähnliches Programm, das man auch über einen gängigen Internet-Browser ohne zusätzliche Softwareinstallation nutzen kann, ist Mindomo. Dieses Angebot eignet sich besonders für Gruppen, die gemeinsam eine Mindmap bearbeiten wollen. Denn jede Nutzerin kann zu jeder Zeit von ihrem eigenen Computer aus auf die gemeinsame Ideensammlung zugreifen. Zum Testen bietet Mindomo eine kostenlose Version, bei der bis zu sieben Ideensammlung bearbeitet werden können, die Vollversion kostet 6 € monatlich.

Die ersten Ideen für ein gemeinsames Projekt sind gefunden. Nun kann Google Text und Tabellen dabei helfen, sie in Form zu gießen. Man öffnet dieses Programm über einen gängigen Internet-Browser. Dann kann man Texte, Tabellen, Präsentationen und sogar Formulare er- und bearbeiten. Mehrere Personen können zur gleichen Zeit an einem Dokument arbeiten, für den direkten Austausch eignet sich ein Chat. Das Google-Angebot ist kostenlos und passwortgeschützt.

Derzeit arbeite ich an der Online-Lernplattform scoyo mit. Ich sorge dafür, dass 500 Lerngeschichten im Fach Mathe für die Klassen 5-7 von einem E-Learning-Partner produziert werden. Wie so eine Lerngeschichte entsteht und wer an der Entwicklung beteiligt ist, habe ich in einem Beitrag im scoyo-Blog beschrieben: Wie teilen Piraten ihre Beute gerecht?

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Der Film von Reinhard Kahl zur Hamburger Schulreform

Update: Der Film steht nun auf einer eigenen Website zur Schulreform:

http://www.schulreform.hamburg.de/

und bei blip.tv:

http://blip.tv/dashboard/episode/2494578

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In der letzten Zeit bin ich immer mal wieder von Leuten angesprochen worden, die beruflich wenig mit dem Internet zu tun haben. Sie wollten wissen, wie sie das Web 2.0 im Beruf nutzen können. Daraus ist die Idee zu diesem Artikel über "Web 2.0 ... für Personaler" mit Infos zu
- Weblogs als Informationsquelle für Personaler,
- Podcasts für die Ansprache junger Bewerber sowie
- Social Networks für den direkten Kontakt zu neuen Mitarbeitern.

Studie: HR 2.0
Personalverantwortliche in vielen Unternehmen haben die Bedeutung des Web 2.0 erkannt. Eine Studie der Deutschen Gesellschaft für Personalführung e.V. kommt zu dem Ergebnis, dass Personalmanager sich vom Web 2.0 eine effizientere Information erhoffen.

Informationsquelle Weblog
Weblogs sind eine wichtige Informationsquelle. Weblogs oder auch Blogs genannt sind von einem oder mehreren Autoren geführte Online-Journale mit Hinweisen und Kommentaren zu Veranstaltungen, Studien, Neuerscheinungen oder interessanten Internetangeboten. Im Personaler-Blog schreiben HR-Experten über ihr jeweiliges Fachgebiet, wie z.B. Arbeitsrecht, E-Learning, Personaldiagnostik, Arbeits- und Gesundheitsschutz, Personalmarketing sowie International HR. Das Joblog berichtet aus der Welt der Online-Jobbörsen; eine lange Liste lesenswerter Karriere-Blogs bietet die Karrierebibel. Das preisgekrönte Weiterbildungsblog beschäftigt sich mit Human Resources, Bildungstechnologie (W-Learning und Web 2.0) und Knowledge Management.

Blogverzeichnisse
Die Suche nach Weblogs erleichtern Verzeichnisse wie Blogeintrag oder Blog Verzeichnis sowie Ranglisten wie die Top100 Business Blogs.

Podcast - das Radio zum Mitnehmen
Podcast, das Radio zum Mitnehmen, sind Audiodateien, die auf einem MP3-Player oder aber natürlich auf dem Computer im Büro abgespielt werden können. Viele Podcasts nehmen sich klassische Radioformate zum Vorbild.

IKEA setzt seit einiger Zeit einen Azubi-Podcast ein. In dem Podcast informieren IKEA-Lehrlinge über ihren Berufsalltag, um anderen jungen Leuten ein möglichst realistisches Bild von den Ausbildungen bei dem Möbelanbieter zu vermitteln. Mit einer Mini-Podcastserie will die Deutsche Bank über Praktika informieren. Die Serie beschäftigt sich mit dem Bewerbungsverfahren, einem typischen Praktikumstag und den Besonderheiten, die die Bank ihrem Nachwuchs bietet.

Podcast-Verzeichnisse
Eine Übersicht über Podcasts bieten Podcast-Verzeichnisse wie z.B. Dopcast, Podcast.de oder der Musicstore von Apple itunes. Hörenswerte Vorträge aus deutschen Hochschulen finden sich bei Podcampus.

Podcasts selber produzieren
Wer sich mit der Produktion von Podcasts beschäftigen möchte, findet bei Daniel Fiene 150 Fragen zum Podcasting oder aber auch im Podcast-Wiki alles Wissenswerte.

Online-Netzwerke
Diese Netzwerke, auch Social Networks genannt, sind interessant für Personalmanager, die entweder Interessenten für Stellen direkt ansprechen oder sich selbst aber beruflich verändern möchten. Relativ kostengüstig bieten die Networks mit umfangreichen Suchfunktionen Zugang zu Millionen von Mitgliedern und ihren Lebensläufen. Eine unverbindliche Kontaktaufnahme ist direkt über die Online-Plattform möglich.

Xing ist das bekannteste Kontaktnetzwerk für den Geschäftsbereich. Insgesamt 6 Millionen Mitglieder in Deutschland und Europa zählt die Xing AG (früher: Open BC) nach eigenen Angaben. Das Angebot ist für Einsteiger kostenlos; für die Nutzung umfangreicherer Dienste wird eine monatliche Gebühr erhoben. Xing bietet ein interessantes Feature: Die Besucher der eigenen Kontaktseite wie z.B. auch Headhunter werden verzeichnet. Diese Information kann im Personalmarketing helfen, herauszufinden, auf welche Suchbegriffe Bewerber für das Unternehmen besonders reagieren.
International, vor allem in den USA und Asien, macht LinkedIn dem deutschen Netzwerk Konkurrenz. Hier verlinkt zu sein ist interessant, wenn man internationale Teams sucht.

Web 2.0 für Expatriates
Dr. Julia Funke von der Expatriate Beratung hat mich auf ein Thema aufmerksam gemacht, dass für Personaler immer wichtiger wird: Expatriates - Mitarbeiter, die für eine Zeit ins Ausland gehen und dann zurückkommen.

Für und von Expatriates gibt es im Internet interessante Blogs und Podcasts, hier eine kleine Auswahl.
Der ExpatExchange bietet Infos zu vielen Ländern mit allen Details, die für einen Start am neuen Arbeitsort wichtig sind. Nützlich ist auch das Forum, wo erfahrene "Global Workers" über ihre Erfahrungen berichten.
Das Verzeichnis Expat-Blog führt zu Online-Journalen von Firmen-Mitarbeitern in aller Welt. Die Website ist jedoch noch recht jung, so dass es auch zu großen Städten nicht immer unbedingt einen Eintrag gibt. Als Expatriate kann man jedoch auf der Website gleich sein eigenes Blog einrichten und so Freunde und Familie und den Rest der Welt an seinem Aufenthalt teilhaben lassen.
Das optisch nett gemachte Blog Chingchangchinese richtet sich an alle, die beruflich Chinesisch lernen wollen.