Soziales Lernen ist selbst organisiert, informell und setzt den Fokus auf vernetztes Lernen. Es ist eng an Soziale Netzwerke und Social­ Media­Plattformen geknüpft, die einen Austausch untereinander und das Teilen von Informationen miteinander ermöglichen. Ein Raum voller Menschen – Vorlesung:  Eine Stimme die frontal Seite für Seite „Wissen“ vorliest. Alle anderen hören schweigend zu. Dieses Szenario passt in eine Zeit, in der nur wenige Menschen Zugang zu Büchern hatten. Nicht erst seitdem es Internet gibt, sollte solch ein Lern­Szenario der Vergangenheit angehören. Vielmehr geht es heutzutage darum, Interaktionen zu schaffen, von und miteinander zu lernen und sich selbst aktiv einzubringen. Wir ergänzen Artikel auf Wikipedia, kommentieren Posts auf Facebook, vernetzen unsere Arbeitswelt auf XING und wenn wir nicht weiter wissen, dann hilft[…]

Open Education – also der öffentliche Zugang zu kostenloser Bildung – ist ein heisses Thema. Nicht nur bei Bildungsforschern, sondern auch bei politischen Entscheidern in Europa. In einem Wettbewerb hat die EU dazu aufgerufen, Visionen für die Zukunft der universitären Bildung zu entwerfen. Mit Dr. Daniel Staemmler (Quadriga Hochschule) und Bastian Hamann (Hertie School of Governance) habe ich mich an diesem Wettbewerb beteiligt. Wir haben die fiktive Rede der genauso fiktiven Open University of Europe zu ihrem 15. Jubiläum entworfen und gehören damit zu den Gewinnnern des Wettbewerbs. Hier finden Sie die Papers aller Gewinner sowie den vollen Text in englischer Sprache:

Präsentation des Abschlussberichts der 7. Initiative „Lernen in der Digitalen Gesellschaft“ mit einer Diskussion zu Moocs: Hype oder Heilbringer? Es diskutierten Hannes Klöpper von iversity und Markus Deimann von der Fernuniversität Hagen. Hier geht es direkt zu meinem Diskussionsbeitrag: Internationalisierung von Hochschulen durch Mooc Mehr Infos: Initiative Lernen in der Digitalen Gesellschaft Was sind Moocs überhaupt? Hier ein Video für einen gerade gestarteten Wettbewerb des Stifterverbands für die deutsche Wissenschaft: Hochschullehrer können sich um Gelder bewerben, um einen Mooc anzubieten.

Mooc (gesprochen: Muuhk), steht für Massive Open Online Course. Das sind meist kostenlose Online-Kurse für große Gruppen („Massive“), an denen Studierende jeden Alters aus der ganzen Welt teilnehmen. Den größten Mooc, der 2011 stattfand, hat ein deutscher Professor in Stanford organisiert: An der Online-Vorlesung über „Künstliche Intelligenz“ nahmen 160.000 Studierende teil. Andere amerikanische Elite-Universitäten wie Harvard, MIT oder Yale haben sich ebenfalls dieser Bewegung angeschlossen. Das Themen-Spektrum reicht von „Creativity“ über Betriebswirtschaft bis hin zu technisch-naturwissenschaftlichen Fächern. In Deutschland wird die Leuphana als erste deutsche Hochschule einen Mooc zur Idealen Stadt im 21. Jahrhundert anbieten. Wer selbst einen Mooc veranstalten möchte, kann an einem Mooc-Maker-Kurs teilnehmen. Aus unserer Sicht sind Moocs nicht nur interessant für Hochschulen: Für große Unternehmen können sie ein[…]

„Wir veranstalten jedes Jahr über hundert Seminare für unseren Vertrieb und für die allgemeine Personalentwicklung. Für jede Veranstaltung müssen Räume, Referenten und die Reisekosten bezahlt werden. Vor allem aber ist aber auch der interne Organisationsaufwand für diesen Seminarbetrieb groß.“ Das hören wir öfter von unseren Kunden. Bei vielen Unternehmen werden Verkaufstrainings, Softwareschulungen, die Einarbeitung neuer Mitarbeiter aber Seminare zu Soft Skills zu einem echten Kostenfaktor. Neben den reinen Veranstaltungskosten schlagen eben auch der Organisationsaufwand sowie die Reisezeiten der Mitarbeiter und damit die Abwesenheit vom Arbeitsplatz zu Buche. E-Learning ist hier ein Weg, um diese Kosten in den Griff zu bekommen, deutlich zu reduzieren. E-Learning ist dabei keine Methode, um schnell an der Kostenschraube zu drehen. Um E-Learning betriebswirtschaftlich und personalpolitisch[…]