Summit elearning Hannover

Bei Tigern, Elefanten, Känguruhs im Zoo Hannover machte in diesem Jahr die eLearning Summit-Tour Halt. Im Prunksaal eines Maharadscha begrüßte der Gastgeber Frank Siepmann vom eLearning Journal  seine Gäste.  Als Mitglied im Vorstand des Berufsverbands für Online-Bildung habe ich mit dem Vorstandskollegen Jens Kullin an der Veranstaltung teilgenommen, die vom charmanten und witzigen Max Gissler von der Schweizer Post moderiert wurde.  Spannende Vorträge: Ein hochmotiviertes Azubiprojekt zu videobasiertem Lernen der Uelzener Versicherung Make or Buy – der Content Mix bei der Trilux Akademie: E-Learning als Dauerbrenner Der Wurm muss dem Fisch schmecken – 5 Momente des Lernbedarfs bei Miele Eine Hospitanz im OP als Höhepunkt eines Blended Learning-Konzepts beim Medizinproduktehersteller pfm Medical Der Textschrubber, der Lernerfolg fördert – vom Lektoratsservice Andreas Düpmann[…]

Online-Lernen Kompetenzen

In einem interessanten Beitrag hat sich der englische Experte für Lernentwicklung Clive Shepherd, der sich selbst als Learning Technologist bezeichnet, mit neuen Kompetenzen für Lernprofessionals auseinander gesetzt. Hier die interessantesten Thesen. Shepherd sieht zunächst verschiedene Veränderungen in Unternehmen und Organisationen. Anstatt Veranstaltungen durchzuführen, werden Lernprofis zunehmend Prozesse etablieren, die die Unterscheidung zwischen formalem und informellem Lernen verwischen. Lernen wird sich immer mehr online abspielen. Das digitale Lernen in all seinen Formen erfordert daher neue Fähigkeiten des Lehrenden. Lerner werden immer unabhängiger vom Lehrenden: Lernende wollen Kontrolle über das Lernen und gleichzeitig schnelle Lösungen für ihre Probleme Zeitlich flexibles Lernen wird immer mehr genutzt. Darauf müssen Lern-Professionals reagieren. Aufgabenbereiche Clive Shepherd beschreibt nun drei Kompetenzbereiche und neue Rollen für Lehrende. Für Interaktionen mit[…]

E-Learning entwickeln

Das ADDIE-Modell  ist wahrscheinlich der bekannteste Ansatz zur E-Learning Entwicklung wie z.B. Webbased Training, Online-Kurse oder Erklärvideos. ADDIE steht für (im englischen Original) Analysieren, Entwerfen, Entwickeln, Implementieren und Bewerten. Bei der Entwicklung eines webbasierten Trainings sind diese Schritte z.B. Zielgruppenanalyse, Konzept, Ausarbeitung eines sogenannten Drehbuchs, Multimedia-Entwicklung, Einstellen auf einer Lernplattform und Evaluation. Eine beliebte Alternative zu ADDIE ist SAM. SAM steht für Successive Approximation Model, also Modell der schrittweisen Annäherung steht. SAM besteht aus kleinen Schritten und steten Wiederholungen, um so zum fertigen Produkt zu gelangen. Es soll einige der häufigsten Probleme bei der Entwicklung von Lernmedien (und vielen Projekten überhaupt) lösen, wie wie z.B. die Einhaltung von Zeitplänen, die Einhaltung des Budgets und die Zusammenarbeit mit den Fachexperten. Was ist also[…]

E-Learning Krankenhaus Zeit

​E-Learning in Krankenhaus und Klinik​ Digitalisierung in Klinik, Krankenhaus und Reha bringt neue Herausforderungen mit sich. E-Learning Krankenhaus kann dazu beitragen, die Herausforderungen der Digitalisierung zu meistern:steigender SchulungsbedarfLernen am Arbeitsplatz notwendig (on demand)Fachkräfte bindenIn einem kurzen Kurs zeigen wir, wie die Digitalisierung den Klinik-Einkauf verändert. Schulungskosten reduzierenDie Zeitbudgets sind knapp, gleichzeitig steigt der Schulungsbedarf. Effizientere Schulungen sind gefragt. Dabei kann E-Learning einen wichtigen Beitrag leisten, denn Online-Lernen sind in der Regel didaktisch auf den konkreten Bedarf am Arbeitsplatz hin ausgerichtet und erlauben des dem einzelnen im eigene Lerntempo zu arbeiten. Ein Einsparpotenzial von bis zu 30% der Schulungskosten kann bei großen Teilnehmerzahlen z.B. bei Pflichtunterweisungen mit E-Learning realisiert werden.Fachkräfte bindenGleichzeitig ist E-Learning ein wichtiges Instrument im Personalmanagement, um Fachkräfte zu binden: Führungskräfte: Managementaufgaben[…]

Collaboration

Wie gestaltet man Zusammenarbeit? Wie verhindert man, dass Collaboration Tools und Plattformen angeschafft werden und dann nur mehr oder weniger ignoriert werden? Wie schafft man Aktive Collaboration? Alister Webb und Andrew Pope haben mit dem Handbuch „Designing Collaboration“ eine praktische Anleitung für den digitalen Arbeitsplatz von heute geschaffen. Dieses Handbuch haben sie gestern bei einer Veranstaltung der Gesellschaft für Wissensmanagement #gfwm in Berlin vorgestellt. Ihr Buch soll Hilfestellung in einem komplexen Umfeld – so wie ein netter Mensch, der einem in einer unbekannten Stadt hilft, in der U-Bahn den richtigen Weg zu finden – anstelle eines Infoheftchens über Öffentlichen Nahverkehr. Ihr Ansatz: Softwaretools ‚knipsen‘ nicht die Collaboration  an, wichtig sind Menschen.   Die beiden Autoren, der Australier Alister Webb, und[…]